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Ein Teichnetz hält den Gartenteich sauber und beugt Algen vor

Effektiver Laubschutz durch Teichnetze

Wenn Blätter, Früchte, Zweige oder Blüten in einen Teich fallen, beginnen sie, sich langsam zu zersetzen. Dabei werden Nährstoffe frei, die Pflanzen und somit auch Algen zum Wachsen zur Verfügung stehen. Mit einem Teichnetz leisten Sie einen entscheidenden Beitrag, Nährstoffe aus dem Wasser fern zu halten und so Algenwachstum vorzubeugen.

Teichnetz feinmaschig

Viele Bäume und Büsche besitzen deutlich kleineres Laub, das durch grobe Maschen fällt. Da hilft nur ein sehr feinmaschiges Teichnetz weiter. Das ist auch die Lösung, wenn große Obstbäume, Linden u.a. intensiv blühen. Abfallende Blüten(blätter), unreife kleine Früchte und Samen hält nur ein Teichnetz mit feinen Maschen zurück. Demnach ist für engmaschige Netze nicht nur der Herbst das hauptsächliche Einsatzgebiet. Ihre Verwendung macht auch im Frühjahr oder Sommer Sinn. Zumindest für zwei bis drei Wochen, wenn blühende und Früchte tragende Bäume den Teich säumen.

Teichnetz mit kleinen Maschen

Teichnetz grobmaschig

Kastanienbäume, Kirschbäume, Ahorn etc. besitzen große Blätter, die auch von einem grobmaschigen Teichnetz effektiv aufgefangen werden können. Qualitativ hochwertige Laubschutznetze können gut gespannt werden und sind viele Jahre wieder zu verwenden. Ein sehr großer Vorteil ist der geringe Widerstand, dem ein Laubschutznetz mit groben Maschen Stürmen entgegen setzen! Ein grobes Netz ist auch ein effektiver Schutz vor Fischreihern und Katzen am Gartenteich. Gerade an Koiteichen ist ein robustes Reihernetz bzw. Katzennetz wichtig.

grobmaschiges Teichnetz

Wie spannt man ein Laubschutznetz am besten?

Ideal ist es, wenn das Teichnetz so befestigt wird, dass die Blätter zu den Netzrändern abrutschen können. Sammelt sich erst einmal viel Laub in einer Mulde im Teichnetz, belastet es die Konstruktion. Regen und Sturm verschärfen die Situation weiter. Bei kleineren Gartenteichen ist es häufig möglich, das Teichnetz (an einer Seite) über die Ufervegetation zu spannen und zum gegenüber liegenden Ufer abfallen zu lassen.

Schwimmkörper können bei größeren Teichen helfen, das Teichnetz über Wasser zu halten. Blätter von Seerosen werden dann auch nicht unter Wasser gedrückt, wo sie schnell faulen würden. Besonders Schwimmreifen haben sich bewährt, denn sie können untereinander und zu den Ufern hin mit festen Schnüren verbunden werden. So entsteht ein „Spinnennetz“, über das das Teichnetz gezogen werden kann. Hohe zeltartige Konstruktionen sind ungünstig, denn in Kombination mit einem feinmaschigen Teichnetz sind sie anfällig bei Herbststürmen!

Lassen Sie Ihr Teichnetz nicht zu lange draußen. Spätestens vor dem ersten Schneefall oder Dauerfrost sollte es abgebaut werden. Die Netze sind für den ständigen Kontakt mit Wasser geeignet, allerdings sind sie nicht für schwere Schneelasten ausgelegt. Und ist ein Netz erst einmal im Teich festgefroren, kann es nicht mehr beliebig entfernt werden. Wenn nach dem Abbau des Laubschutzes noch ein Skimmer in Betrieb ist, werden so die letzten Blätter auch erwischt. Herbstlicher Laubfall ist für ein Sumpfbeet übrigens kein Problem – Nährstoffe sind dort erwünscht und ein Laubschutz überflüssig.

Vor allem die grobmaschigeren Netze lassen sich außerhalb der herbstlichen Saison gut als Vogelschutznetze für Obstbäume und Büsche einsetzen.

Vor allem bei Fischteichen ist ein wirkungsvoller Laubschutz besonders wichtig, da bei der Zersetzung und dem Abbau des organischen Materials Sauerstoff verbraucht wird. Unter einer geschlossenen Eisdecke oder an heißen, windstillen Sommertagen kann es dann zu Sauerstoffmangel und Fischsterben kommen. Nicht umsonst wird ein Teichnetz als Laubschutz als eine der wichtigsten Pflegemaßnahme am Gartenteich betrachtet.
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